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BesteigungenDienstleistungen
 
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 Dienstleistungen auf dem Aconcagua 
 
KlimaWettervorsage erleichtern
 
  Die Wetterumschwünge am Aconcagua sind so unvorhersagbar, dass man manchmal wegen mangelnder Erfahrung, eine eigene Wettervorhersage zu machen, den Gipfel nicht erreichen kann. Das Wetter auf dem Aconcagua hängt mit dem Wetter in Chile zusammen (Siehe klimatische Angaben).
Im folgenden werden einige Ratschläge gegeben, die eine empirische Wettervorhersage mit ungefähr 48 Stunden Gültigkeit ermöglichen:
Wennn man am Abend Wollenwolken im Westen zu sehen kriegt, dann heisst das, das innerhalb von 24 Stunden ein Gewitter ausbrechen wird.




- Kalte und durchsichtige Luft bei aus den Talern hinaufsteigenden Brisen und hellblauem oder graublauem Himmel am Abend sind Zeichen gutes Wetter auf 24 Stunden.
- Hohe Wolken auf einer Höhe von 10.000 m (Zirrus), langsam aus dem Süden kommend, weisen auf gutes Wetter auf.



- Ein Gefühl psychophysischer Schwerfälligkeit, von Wärme am Abend gefolgt, sowie von Winden, die in alle Richtungen wehen, weist auf baldige Wetterumschwünge auf.
- Heftige Stürme und Schneefälle werden von aus dem Westen schnell ziehenden Zirren angekündigt, von Zirrostrati begleitet.
Das gute Wetter auf 24 oder 48 Stunden wird von kalten Winden aus dem Süden angekündigt.


 In der Nacht ist das Sternenlicht auch zu beachten: wenn sie glänzend blinken und sie in ihrer Stelle zu flimmern scheinen, dann heisst das, dass es keine Wetterstörungen geben wird; wenn sie dagegen im Himmel verrückt zu springen und zu tanzen scheinen, dann heisst das das es Störungen zu erwarten sind.
- Wenn der Mond einen Hof hat, dann ist das kein Zeichen schlechtes Wetter. Wenn der Mond aber einen Hof hat und es gibt ausserdem Zirrostratiwolken, dann heisst das, dass es Regenfälle geben wird.
- Wenn der Mond eine gelbliche Scheibe hat, die nicht ganz wie einen Hof aussieht, sondern vielmehr wie eine Aureole, dann heisst das, dass kurzfristig mit Regenfällen zu rechnen ist, da die Atmosphäreschichten von Feuchtigkeit gesättigt sind.




- Von den Basislagern aus kann man die Taler ersichten. Wenn sie beim Morgengrauen vom Nebel bedeckt sind, dann weist das auf 24 Stunden gutes Wetter auf (wenn man die Taler nicht ersichten kann, dann heisst das aber nicht, dass es unbedingt schlechtes Wetter geben wird).
- Von den Lagern auf 5.350 m. ü. d. M. oder von den Berghütten auf 5800 m. ü. d. M. auf der normalen Route kann man in Richtung Pazifisches Ozean den Horizont sehen. Wenn der Horizont beim Tageseinbruch oder beim Sonnenaufgang gelb-orange oder hellgrün ist, dann heisst das, dass während des Tages gutes Wetter herrschen wird.
Wenn sie diese Wetterangaben beachten, im Besitz eines Höhenmessers und eines Luftdruckmessers sind und die Wettervorhersage auf dem Rundfunkempänger hören können, dann verbessern sie die Chancen einer erfolgreichen Besteigung. Wenn man den Aconcagua blindlings besteigt, ohne sich über das Klima informieren zu lassen, dann kann es zum Scheitern der Expedition kommen.