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Das Bergsteigen, ein Sport, den man
im Freien ausüben kann, braucht auch grosse körperliche,
psychische und mentale Kräfte. Er verschafft uns gleichzeitig
Selbstbeherrschung, Entscheidungsvermögen und grosses Verantwortungsbewusstsein,
um so Herr der Lage bleiben zu können, unsere Grenzen zu
erkennen und zu berücksichtigen. Der Berg stellt ein anspruchsvolles
Milieu dar, wo die Respektlosigkeit gegenüber der Natur hart
bestraft wird. Eine Natur, die nicht respektiert wird, kann zur
Gefahr werden. Dies sind grundsätzliche Voraussetzungen,
die jeder lernen muss, um Symptomatologie und Krankheiten am Berg
zu vermeiden, und um seine physische und psychische Gesundheit
zu bewahren.
Der Erfolg beim Bergsteigen hängt von der eigenen Erfahrung
ab, vom gesunden Menschenverstand und vom Wissen, seine eigene
Grenzen zu erkennen und sich gefährlichen Situationen nicht
unnötigerweise auszusetzen. Es gibt beim Bergsteigen oft
gefährliche unvorhersehbare Situationen, wodurch dieser Sport
noch attraktiver scheint. Um solche Situationen erfolgreich zu
meistern, braucht man eine geeignete Ausrüstung, viele Erfahrung,
ein gutes Training und gutes technisches Können. So beschränken
sich die Risiken physischen und psychischen Verlusts und es steigen
die Chancen für eine erfolgreiche Expedition (auch wenn der
Gipfel nicht erreicht wird).
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Es gibt Schlüsselsituationen
während der Besteigung, wo Erfahrung und Entscheidungsvermögen
eine entscheidende Rolle für eine erfolgreiche Expedition
spielen, besonders wenn man in Lebensgefahr gerät. Wenn man
am richtigen Platz, im richtigen Moment, mit der richtigen Ausrüstung
und in Begleitung eines echten Kameraden ist, ist das ein Zeichen
dafür, dass man die richtigen Entscheidungen getroffen hat,
die auf eigener Erfahrung und sicheren Kenntnissen beruhen.
Die Lebensbedingungen auf dem Aconcagua verlangen grosse Verantwortung,
kluge Entscheidungen und Kameradschaft, man muss sich vor allem
dessen bewusst sein, dass man auf dem Berg allein ist, aus freiem
Willen. |
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