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Der Aconcagua (6.962 m ü. d.
M.) befindet sich in Argentinien, 32° 39’ südl.
Breite und 69º 59´ westl. Länge. Er liegt im sogenannten
„Provinzpark-Aconcagua“, in der Provinz Mendoza. 
Die Provinz Mendoza liegt im mittleren Westen Argentiniens und
hat eine Fläche von 150.839 km2. Die Hauptstadt dieser Provinz
heisst auch Mendoza und liegt 750 m ü. d. M. Wer von Argentinien
aus zum Aconcagua-Park will, muss unbedingt durch Mendoza. Mendoza
ist wegen der hervorragenden Qualität seiner Weine weltbekannt,
besonders wegen des Malbecs aus Luján de Cuyo, der zu den
besten Weinen der Welt zählt. Mendoza ist sehr modern und
verfügt über einen internationalen Flughafen, sehr gute
Verkehrsverbindungen und eine Vielfalt von Übernachtungsmöglichkeiten
(15.000 Hotelbetten), z.B. in Ferienwohnungen, Ferienhäusern,
Hotels und Hostels und Campingplätzen.
Der Aconcagua wird von den Bergsteigern wegen der physischen und
psychischen Herausforderungen besonders geschätzt, auch wegen
des Klimas und der schönen Umgebung. Der Aconcagua ist der
höchste Berg der südlichen Halbkugel und einer der gesuchtesten
unter den 7000er. Wegen seiner Höhe, geographischen Lage
und klimatischen Bedingungen ist er auch ideal, um sich an grössere
Höhen zu gewöhnen. Vor dem Hintergrund in einer einzigartigen
Kulisse ist es möglich, sich durch verhältnismässig
leichte Herausforderungen für die anspruchsvolleren 8000er
und für andere Gipfel des Himalayas vorzubereiten.
Den „Koloss Amerikas“ zu erklimmen, ist der Stolz
vieler Bergsteiger weltweit, ausserdem eine Attraktion für
Sportler und Naturfreunde, die jedes Jahr in grossen Scharen nach
Mendoza kommen, und denen der Aufstieg des grandiosen Berges als
ein unvergessliches Erlebnis in Erinnerung bleibt . |
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Der Provinzpark Aconcagua ist neben
dem Park am Vulkan Tupungato und der Laguna del Diamante einer
der drei Provinzparks im Hochgebirge Mendoza. Er wurde am 28.
November 1990 laut Gesetz Nr. 4807 im Regierungsbezirk Las Heras
gegründet, und umfasst 71.000 ha. Die offizielle Besuchersaison
beginnt am 15. November und dauert bis zum 15. März.
Schuld an dem rauhen Klima dieses Reservats sind die Höhenlage
des Ökosystems und die geringen Niederschlägen, die
zu einer eingeschränkten Biodiversität führen.
Besonders interessant sind die Tier- und Planzenarten, die sich
bemerkenswert an die Höhe anpassen, sich aber hauptsächlich
im niedrigen Teil des Naturparks in einer Höhe von bis zu
4000 m ü. d. M. befinden. Überall herrscht eine steppenähnliche
Vegetation mit niedrigen Büschen wie, z. B. die sog. leña
amarilla (= gelbes Holz), der yaretá und der cuerno de
cabra (= Ziegenhorn), sowie Weidengebieten, die sich aus huecú
(grasbewachsenes Moor) und coirones (Pampagras) zusammensetzen.
Ausserdem gibt es mehr als 60 verschiedene Vogelarten. Zu den
typischsten Hochgebirgsspezies zählen der Andenkondor und
der Maurenadler. Die Bergmäuse, die agachona und der rote
Fuchs sind die bekanntesten Erdtiere. Besonders erwähnenswert
sind auch die Amphibien und Reptilien, die man im Gebirge finden
kann. Die Bäche und Auen werden von chorlos, churrines und
vom pato del torrente (= Bergstromente) häufig besucht. Es
gibt auch grosse Herden von Guanakos, die vom Puma, dem grössten
Raubtier, belauert werden. Man bekommt auch sehr häufig europäische
Hasen zu sehen, die ein für dieses Gebiet exotisches Tier
darstellen, da sie angesiedelt wurden.
Wenige Meter von der ersten Naturparkschutzhütte und der
internationalen Strasse entfernt, kann man eine der Lagunen der
Provinz Mendoza besuchen, die sich durch ihre bläuliche Farbe
und Hochgebirgstemperaturen auszeichnet. Dort findet man eine
besonders grosse Anzahl von unterschiedlichen einheimischen Tieren
und Wildplanzen vor .
Der Bergsport in Mendoza
Es gibt in Mendoza mehrere Anden- und Bergsteigervereine, unter
denen der Club Andinista Mendoza (CAM) als wichtigster zu erwähnen
ist. Der CAM wurde 1935 gegründet und besitzt eine der grössten
Fachbibliotheken des Landes, sowie Hochgebirgsschutzhütten
und Kletterwände. Ausserdem gibt es in Mendoza eine Provinzschule
für Berg- und Trekkingführer und eine Vertretung des
Argentinischen Bergführervereines, der seinen Sitz in Bariloche
hat und der vom Internationalen Bund der Bergführervereine
anerkannt worden ist, der seinen Sitz wiederum in der Schweiz
hat.
70 km von der Hauptstadt entfernt liegt der Cordón del
Plata, wo man auf 2- bis 3tägigen Touren mehrere über
5000 m und einen 6000 m hohen Gipfel zum Training und zur Akklimatisierung
besteigen kann.
Gefriergetrocknete Lebensmittel und andere für das Bergsteigen
spezifische Produkte kann man zur Zeit in Mendoza nicht bekommen,
was auf die Art der Ernährung der Einwohner Mendozas und
die hervorragende Qualität der frischen Produkte zurückzuführen
ist, die auch wesentlich billiger sind als in Europa und Nordamerika.
Sportgeschäfte legen aber grossen Wert auf Modernisierung
und Spezialisierung, sodass es bald möglich sein könnte,
solche Produkte zu bekommen.
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