SCHLIESSEN SIE SICH UNSERER EXPEDITIONEN AN
BesteigungenDienstleistungen
 
 1.Provinzpark-Aconcagua 
  Einführung  
  Geschichte  
  Lagerplätze  
  Zugang zum Park und Genehmigungen  
  Ein Kleiner 8000er  
 2.Statistiken 
 3.Aufstiegsrouten 
  Normale Route  
  Polengletscher  
  Südwand  
  Die 33 Routen des „Kolosses“  
 4.Dienstleistungen 
  Ärztlicher Dienst  
  Förster  
  Bergführer  
  Sanitätseinrichtungen  
  Maultiere  
 5.Klima 
  Klimatische Angaben  
  Wettervorhersage erleichtern  
 6.Vorbereitung 
  Akklimatisierung und grundsätzliches Training  
  Ernährung und Trinken  
  Ausrüstung und Bekleidung  
 7.Medizin 
  Bergmedizin  
  Gebirgskrankheiten  
  Rettungsdienst  
 8.Anekdoten, Rekorde... 
  Geschichte der besteigungen  
  Anekdoten  
  Ein Inkagrab in 5200m Höhe  
 9.Unser Team 
 
 Besteigungen 
 Trekking 
 Dienstleistungen auf dem Aconcagua 
 
KlimaKlimatische Angaben
 
   Der Aconcagua, der Riese Amerikas, so kalt und so sonderbar, so zäh und doch angestrebt. Der Aconcagua wird wegen seines Klimas mit den 8000ern des Himalayas verglichen. Der Berg ist u. a. durch geringe Luftfeuchtigkeit, niedrigen Sauerstoffgehalt und heftige Winde gekennzeichnet.
Die Stürme und Unwetter werden hauptsächlich durch die feuchten Winde verursacht, die durch ein Hochdruckgebiet vom Pazifischen Ozean herkommen, also südlich wehen und sich in westliche Richtung begeben. Die Winde stossen später gegen das Gebirge und kühlen sehr stark ab, sodass ihr Inhalt auf den hohen Bergspitzen der Anden zu Schnee wird. Auf dem Aconcagua ist man nicht nur den Schnee- und Windstürmen, sondern auch wegen seiner geographischen Lage den vielbefürchteten elektrischen Gewittern ausgesetzt. Die Blitze schlagen am häufigsten auf den Berggraten (der Nordwest- Wand und des Gipfels) ein, deshalb ist bei Gewitter der Aufstieg und Aufenthalt gefährlich.

  Auch bei gutem Wetter (im Sommer) herrschen in der Nacht in 5.000 m. ü. d. M. Temperaturen von -20° C (-0,4º F). Auf dem Gipfel herrscht durchschnittlich eine Temperatur von -30° C (-22º F). Falls auf dem Aconcagua schlechtes Wetter herrscht und Luftströme aus dem Süden kommen, beträgt die Temperatur auf Plaza de Mulas ungefähr - 18° C (-0,4º F), während auf den Hochlagern Temperaturen von -25° C (-13º F) herrschen.
In 4.200 m. ü. d. M. (Basislager) kann man normalerweise tagsüber und nachts in Shorts herumlaufen, während man auf dem Gipfel unter Umständen eine einfache Polarjacke tragen muss. Das Wetter ist also nicht immer so hart und rau. Es ist jedoch ratsam, dass der Bergsteiger ständig auf plötzlich auftretende Wetterumschwünge vorbereitet ist.
Der Aconcagua wird während des Winters kaum besucht. Im Winter erreichen die Temperaturen nie 0° C (32º F), und der Berg wird ständig von heftigen Winden und Schneestürmen umpeitscht.
 
   
  
Auf dem Aconcagua wehen heftige Winde aus dem Westen (über die 5.500 m. ü. d. M.), die oben am Berg den grossen und berühmten hongo (= Pilz) bilden. Diesen Pilz kann man von Plaza de Mulas aus sehen und bietet zugleich einen zauberhaften Anblick, aber auch die Ankündigung von heftigen Winden und Regenfällen im Hochgebirge. Es wäre äusserst gefährlich, sich unter solchen Bedingungen dem Gipfel zu nähern oder aufzusteigen. Wenn ein Gewitter heranzieht, ist es ratsam, den oberen Teil des Berges zu verlassen.
 
Auf der Schattenseite des Berges sind die Temperaturen äusserst niedrig. Eine Winterbesteigung des Aconcaguas bedeutet eine grosse körperliche und geistige Heraufforderung. Ausserdem muss man über eine sehr gute Ausrüstung verfügen und viel Selbtsvertrauen und Erfahrung besitzen.