| | |  | Vorbereitung |  | Akklimatisierung und training ... |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |
| | | | | Der Aufstieg auf den Aconcagua sollte dem Bergsteiger
oder der Gruppe grosse Freude bereiten. Man sollte ihn so weit
wie möglich geniessen können. Deshalb muss man einige
Vorschriften und Tipps beachten, bevor man die Expedition beginnt.
Training
Es ist logisch, dass eine erfolgreiche Bergbesteigung in hohem
Masse von einer guten Vorbereitung abhängt. Dies verbessert
die Möglichkeiten eines Erfolgs und erhöht den Sicherheitsgrad,
vermindert zugleich mögliche Krankheiten oder Unfällen,
und verhindert die Übermüdung am Ende eines jeden
Tages. Daher ist es äusserst wichtig, dass man sich bester
körperlicher Verfassung befindet.
Es muss uns als erstes bewusst sein, dass wir in einer schnellen
Welt leben, und, ehrlich gesagt, wenn wir die körperliche
Bewegung nicht als einen Teil des täglichen Lebens ansehen,
können wir nicht die notwendige Verfassung erlangen. Wie
wir diese erreichen, hängt von unserer Kreativität
ab, dürfen aber nicht vergessen, dass wir dafür Ausdauer
brauchen, um den Körper und die Muskeln ständig zu
stimulieren, damit wir mit der Zeit den gewünschten Erfolg
sehen.
Wichtig ist es auch, daran zu denken, worin das Training besteht.
“Spezifisches Training” ist hier das Schlüsselkonzept,
es bezieht sich auf die Art des Sportes, für den man sich
vorbereitet und je spezifischer desto besser.
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6- An sich selbst
arbeiten, sich besser kennenlernen. Seine Schwachpunkte, Begrenzungen
und Motivierungen zu erkennen und zu analysieren.
7- Man sollte eine ausgewogene Diät nicht
unterschätzen. Dazu ist es wichtig, die passende Ernährung
für sich zu finden, um Energie und Kraft zu entwickeln. Es
gibt dafür sehr viele Bücher zur Information, aber auch
Diätassistenten, die sich für eine ausgewogene Diät
für Sportler spezialisiert haben
Akklimatisierung
Wer zum Aconcagua kommt, ist durch dessen Anziehungskraft sehr
begeistert, man sollte sich aber beruhigen, gut vorbereiten und
langsam akklimatisieren, um somit den Gipfel erreichen zu können.
Wenn man erst einmal im Lager auf Plaza de Mulas angekommen ist,
raten wir, Wanderungen in der Umgebung zu unternehmen, da diese
zu einer guten Akklimatisierung beitragen. Wir empfehlen ausserdem,
sich mindestens 4 bis 5 Nächte auf Plaza de Mulas aufzuhalten.
Man kann auch mit hilfe von Trägern sein Gepäck bis
zu einem höheren Lager tragen lassen und nach Plaza de Mulas
zum Schlafen zurückkehren.
Bergsteiger im Alter von 30 bis 45 Jahren erlangen eine bessere
Akklimatisierung als jüngere Bergsteiger, was auf deren besseres
Nervensystems zurückzuführen ist.
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Man sollte an jene Aktivitäten
denken, die das Klettern im Gebirge verbessern könnten, wie
schräge Flächen rauf und runter zu gehen, Klettertechniken
auf allen Vieren, usw. Es ist
sehr ratsam, diese Art von Übungen zu machen.
Deshalb sollte man daran denken, dass man wahrscheinlich immer
mit Last auf dem Rücken klettern wird. Selbstverständlich
ist irgendein geeignetes Training für die Herz- und Kreislauffunktion
besser als keines, und manchmal sollte man das was näherliegend
ist, machen; im Training sich jedoch spezifisch vorzubereiten,
stärkt den Herz- und Kreislauf, die Lungen und die Muskulatur,
und am meisten den Stoffwechsel. Sehnen und Bänder gewöhnen
sich somit an die Bewegung, die sie während des Aufstiegs
machen müssen, und vermindert gleichzeitig mögliche
Unfälle.
Hier einige Vorschläge, die erweitert werden können:
1- Energietraining durch Tätigkeiten wie
Laufen, Radfahren, Skilaufen oder schnelle Wanderungen. Im Wechsel
betreiben, um die Muskulatur nicht zu einseitig zu belasten.
2- Progressives Training mit Gewichten sorgt
für Widerstand. Dies bessert den anaerobischen Stoffwechsel,
der die Muskelarbeit stärkt, die sich von Kohlehydraten ernährt,
die im Organismus gespeichert sind, und nicht zusätzlich
Sauerstoff brauchen.
3- Auf einem Berg oder auf Stufen mit einem
Rucksack üben. Mit wenig Gewicht beginnen und es nach und
nach erhöhen. Nicht mit Gewicht rennen.
4- Sooft wie möglich trainieren, sowohl
Bergsteigen als auch Skifahren, möchlichst ganztägige
Ausflüge, über das Wochenende oder mehrere Tage. Man
muss für das trainieren, worauf man sich vorbereitet. Um
ein guter Bergsteiger auf hohen Bergen mit schwerem Rucksack zu
werden, muss man mit niedrigen Bergen und einem kleinem Rucksack
beginnen und nach und nach beides steigern. Bergsteigen zu trainieren
ist das beste, das man machen kann, wobei man sich jeden Tag im
Gebirge weiterentwickelt und besser wird. Die Rucksäcke ermüden
die meisten Bergsteiger, und man darf nie erwarten, dass bei Beginn
der Expedition der Besteiger sich an das Gewicht angepasst hat.
5- Geistige Vorbereitung auf die Expedition.
Bevor man beginnt, ist es gut zu wissen, dass es nicht immer bequem
sein wird, dass es passieren kann, dass man oft tagelang unbeschäftigt
in einem engen Zelt sitzen muss, um auf besseres Wetter zu warten,
sicherlich wird man unter wenig angenehmen Symptomen durch die
Höhe leiden, und sich klar machen, dass man die häuslichen
Bequemlichkeiten verlassen hat, um sich der einzigartigen Herausforderung
auf einen schwer zu ersteigenden Berg zu stellen. Man muss Geduld
und Ausdauer zeigen. Lange Tage erwarten einem, man muss sich
geistig darauf einstellen.
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Die Akklimatisierung hängt jedoch
nicht nur vom Alter ab, sondern auch von vielen anderen Faktoren,
die oft nicht kontrollierbar sind. Es wird einigen Begsteigern
geraten, 1 bis 3 Nächte in Puente del Inca zu verbringen,
um sich an die Höhe und die dünne Luft zu gewöhnen.
Wenn man eine gute Akklimatisierung erlangt hat, kann man vor
der Endbesteigung in anderen Basislagern übernachten, wie
z. B. Berlín, Nido de Cóndores, Independencia und
Canadá u. a. Man sollte nicht vergessen, dass der Abstieg
fast die gleiche Energie verbraucht wie der Aufstieg, da man
beim Aufstieg schon sehr viel Kraft verbraucht hat, dies der
Moment ist, innezuhalten und sich zu konzentrieren, um so das
Ende der Expedition feiern zu können.
Wir sind der Ansicht, dass der Akklimatisierungsprozess ein
wesentlicher Faktor zum Erfolg der Besteigung darstellt und
planen unsere Expeditionen so, dass man den höchstmöglichen
Grad an Akklimatisierung erlangt, bevor man den Gipfel angreift.
Deshalb bieten wir in unseren Dienstleistungen eine Übernachtung
in Puente del Inca, zwei Übernachtungen in Confluencia
und 5 Übernachtungen auf Basislager Plaza de Mulas an.
So können auch diejenigen, die weniger Erfahrungen beim
Bergsteigen besitzen, sich ihres Erfolges vergewissern.
Man darf den Berg auf keinen Fall unterschätzen, denn das
könnte zum Scheitern der Expedition führen. Gleichfalls
darf man auf keinen Fall die Anzeichen der Höhenkrankheit,
wie Kopfschmerzen und Übelkeit, unterschätzen. Auch
erfahrene Bergsteiger erleiden oft unter diesen Symptomen.
Wichtig: Man muss viel Flüssigkeit
einnehmen, da dies zur Akklimatisierung beiträgt. Man sollte
3 bis 5 Liter Flüssigkeit täglich einnehmen.
Man darf auf keinen Fall harntreibende Mittel oder andere Arzneimittel
ohne ärztliche Verordnung einnehmen.
Arzneimittel verdecken normalerweise die Symptome und wenn man
das Ödem entdeckt, kann es zu spät sein. Die Medikamente,
die man normalerweise auf anderen Bergen einnimmt, können
Ihren Allgemeinzustand verschlechtern.
Im Zweifelsfall wenden Sie sich an einen Arzt oder melden Sie
sich beim Försterdienst.
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